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Olaso „Er ist das beste Pferd, das ich bisher trainiert habe“, sagt Pavel Vovcenko über Olaso. Als der Stall Silbersee den Hengst im Frühjahr 2002 in den Stall des Neutrainers nach Achim-Bollen überstellte, konnte niemand ahnen, was folgen würde. Nach einem Sieg im Ausgleich II gewann der Dreijährige ein Auktionsrennen in Hannover, war Dritter in einem Nationalen Listenrennen in Baden-Baden und Zweiter im klassischen St.Leger in Dortmund. Nach zwei Gruppeplatzierungen im Frühjahr 2003 folgte im Betty Barclay-Rennen am 24.Mai in Baden-Baden der erste Gruppesieg. 2004 begann gleich mit zwei Gruppetreffern in Bremen und Köln ? somit war Olaso eines der besten deutschen Rennpferde. Leider wurde er im Sommer für einen hohen Preis nach England verkauft. Er zeigte sich in seiner neuen Karriere als Hindernispferd zwar durchaus talentiert, ließ jedoch in einem Hürdenrennen in Cheltenham im Frühjahr 2005 tragischerweise sein Leben. Ihm wäre wahrlich ein längeres Leben und ein besseres Ende zu wünschen gewesen.
| Dzino Dzino gewann am 14.Mai 2006 die Grand Steeple Chase di Milano in Mailand und damit ein Gruppe-I-Jagdrennen. Es war die Krönung einer tollen Entwicklung, die der in Polen gezüchtete Wallach über die Jahre genommen hatte. 2005 gewann er den traditionsreichen Großen Preis von Karlshorst in Bremen und das Alte Badener Jagdrennen bei der Großen Woche in Baden-Baden. Die meisten seiner Starts bestritt er jedoch in Italien, lief aber auch in Frankreich. In seiner Karriere, die insgesamt 25 Hindernisrennen umfasste, gewann er 168,760 Euro an Preisgeld. 2005 kürte ihn eine Fachjury von Galopp Intern zum Hindernispferd des Jahres.
| Ajesha Die Frage nach dem Hindernispferd des Jahres 2007 war früh gefallen sein. Ajesha konnte immerhin zweimal in Baden-Baden gewinnen. Und zwar nicht auf unterer Ebene, sondern in der Listenklasse. Im Mai gewann sie das Iffezheimer Jagdrennen, im September das Alte Badener Jagdrennen. Zuvor gab es bereits einen Listensieg in Mannheim. ?Das waren drei der wichtigsten Jagdrennen in Deutschland, damit hatten wir vor der Saison nicht gerechnet?, so der Trainer. Hinzu kommt eine Gruppeplatzierung in Meran. Die Siebenjährige war wirklich stark gesteigert, nachdem sie im letzten Jahr nur Platzierungen erringen konnte. ?Sie ist eine tolle Maus?, so Besitzerin Janet Pätz nach dem zweiten Badener Erfolg. Ihren Rennbahnabschied gab die Law Society-Tochter am letzten Septembersonntag im Gran Premio di Merano Fors, bekanntlich das wertvollste Jagdrennen in Europa und wirklich eine hochkarätige, schwere Aufgabe. Dessen war man sich bewusst. Aber Ajesha kannte nicht nur den Kurs sondern auch das Rennen (2004 fiel sie jedoch) und in der Vergangenheit hatte es so manch Überraschung gegeben, vor allem Disqualifikationen, weil Pferd und Reiter den vorgeschriebenen Kurs verlassen hatten. Wie dem auch sei, der ganz große Schlag sollte nicht gelingen. Dennoch lief Ajesha ein ordentliches Rennen, kam immerhin ins Ziel. Ajesha ist für den Vovcenko-Stall ein ganz besonderes Pferd. Sie war einst das erste Pferd auf der Trainingsliste, mit ihr begann im April 2002 alles für den ehemaligen Hindernisjockey. Die Stute stand damals noch im Besitz des Stalles Silbersee. Gutes Springen zeichnete sie natürlich aus, sie nahm außerdem nichts übel. So war sie vor Jahren sogar mal in Skikjöring-Rennen in St.Moritz aktiv. Als Schwester des Gruppesiegers Apollo Star ist sie natürlich eine Perle für die Zucht.
| Kasus Kaum ein Pferd war in den letzten Jahren in Deutschland so treu wie der Wallach Kasus, Bis Ende 2007 lief der Extremsteher in 40 Rennen, war neunfacher Sieger und sagenhafte 25mal platziert. Er verdiente für seine verschiedenen Besitzer insgesamt über 130.000 Euro. Sein erster Start im Jahr 2002 für Pavel Vovcenko war bereits ein Sieg. Nach immer weiteren Steigerungen mit zahlreichen Platzierungen war der Wallach, der immer eine Herausforderung für seinen Jockey ist, weil er zu kämpfen aufhört, wenn er in Führung liegt, im Sommer 2004 schließlich in Listenrennen angelangt. Am 17.Oktober 2004 gewann er das St.Leger in Ebreichsdorf (Österreich). Im Sommer 2005 war er im Langen Hamburger während der Derbywoche auf Listenebene erfolgreich. Außerdem gelangen acht Platzierungen in Listen- und auch Grupperennen. Von September 2002 bis zum Mai 2005 verdiente Kasus bei all seinen Starts zumindest ein Platzgeld ? eine sagenhafte Serie. | One little David One little David ist einer der wenigen Nachkommen seines früh eingegangenen Vaters Camp David. Der Surumu-Sohn war in den Farben von Dieter Gabel lange Jahre einer der besten Extremsteher Deutschlands. Sein Sohn gewann erst im Alter von vier Jahren zum ersten Mal, war dann aber gleich viermal in Folge erfolgreich und fand sich schnell im Ausgleich II wieder. Doch die Entwicklung war noch nicht zu Ende. 2005 gewann er in Italien und war in einem Listenrennen Vierter. Im Februar 2006 belegte er in einem Rennen in Nad Al Sheba während des Dubai Racing Carnivals einen tollen zweiten Platz. In der Folgezeit brauchte er etwas Zeit, um die Umstellung zurück auf Deutschland zu verkraften, lief aber noch im Ausgleich I platziert. Größter Erfolg 2007 war ein mit 20.000 Euro dotierter Sieg in Mailand.
| Expensive Dream Der Lomitas-Wallach Expensive Dream entwickelte sich im Juli 2003 zu einem Seriensieger. Seinen ersten Start für unseren Stall bestritt er in Bad Doberan gleich siegreich. Es folgten drei weitere Siege und ein zweiter Platz. 2004 folgten drei weitere Treffer hintereinander, wobei der letzte sogar in einem Ausgleich I Ereignis wurde. Es sollte der letzte Sieg in der Karriere von Expensive Dream gewesen sein, der nun vor allem in Grupperennen heran musste, auch auf Gruppe-I-Level, sich vereinzelt aber sehr stark verkaufte. Herausragend war der zweite Platz im 71.Gerling-Preis am 1.Mai 2006 in Köln.
| Kitara Kitara ist eine der wenigen Nachkommen von Camp David. Sie lief in den Farben von Dieter Gabel und war bei 20 Starts sechsmal erfolgreich und siebenmal platziert. 2005 gewann sie mit dem Großen Zentis-Preis in Krefeld ein Listenrennen und lief anschließend in einem Grupperennen in Bremen auf den vierten Platz. Ihre Karriere endete im Winter 2006 mit zwei Starts in Dubai. Sie ist jetzt Zuchtstute.
| Near Honor Seine größte Leistung gelang dem Schimmel Near Honor als er noch von Tim Gibson trainiert wurde: er war Dritter im Deutschen Derby. Von Pavel Vovcenko trainiert gelangen mehrere Platzierungen in Grupperennen, ehe der Hengst an Georg Baron von Ullman verkauft wurde, von dem er im Ausland als Pacemaker eingesetzt wurde. Anschließend wurde er Deckhengst in Irland.
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